Baumwipfelpfad Steigerwald

Der Dorfverein Weigenhofen, der sich allgemein für eine lebendige Dorfgemeinschaft engagiert, lud am ersten Sonntag im Oktober zu einem Ganztagesausflug in den Steigerwald ein. 34 Weigenhofener und eine Schönbergerin, die selbstverständlich sehr gerne mitgenommen wurde, nahmen das Angebot an und stiegen bequem direkt in Weigenhofen bzw. beim Halt in Schönberg in den Reisebus ein. Erste Station war das ehemalige Kloster in Ebrach. Heutzutage werden die ehemaligen Klostergebäude als JVA genutzt. In einer kurzweiligen Führung ging es durch die Kirche und danach in das anliegende Verwaltungsgebäude, das damals ausschließlich zur Repräsentation diente. Das Kloster wurde im 12.Jhd. mitten im Wald gegründet: die Zisterzienser wollten absolute Abgeschiedenheit haben. Durch reiche Schenkungen wuchs das Kloster rasch. Das Klosterleben war in den ersten Jahrhunderten von Bescheidenheit geprägt. Eine Sitzklappe im Chorgestühl erleichterte den Mönchen die Gottesdienste zur Nachtzeit. Diese konnte aber leicht herunterklappen und einen ordentlichen Lärm verursachen. Daher der Spruch „Halt die Klappe!“. Im Barockzeitalter wurde die Kirche der Stilepoche entsprechend sehr aufwändig umgestaltet, so dass der Reichtum optisch sichtbar wurde.

Nach dem leckeren und gemütlichen Mittagessen in der Klosterstube fuhr uns der Bus zum Baumwipfelpfad. Dieser Pfad führt nach und nach ansteigend durch den Wald, so dass man bald auf Höhe der Baumkronen war. Es war eindrucksvoll zu erleben, wie leicht man einen ganzen Baum durch leichtes Ziehen an den oberen Ästen zum Schwingen bringen konnte. Im Zentrum des Pfades ist der Turm, auf den man sich in langsamen Spiralen bis auf 42m Höhe schraubte. Bei guter Fernsicht soll man die Städte Würzberg und Bamberg sehen können.

Vor der Busabfahrt war noch etwas Zeit, draußen zu sitzen und etwas Leckeres zu konsumieren. Der nahe gelegene Methusalempfad wäre noch ein weiteres Ziel gewesen; das bleibt für das nächste Mal.

Durch die gute Organisation, das attraktive Ausflugsziel und natürlich auch das milde, sonnige Wetter waren alle Teilnehmer hochzufrieden.

Bild: Tagesausflug des Dorfvereins Weigenhofen: beim Baumwipfelpfad Steigerwald

zum Vergleich der in der Zeitung am 22. Okt. 2018 erschienene Text:

Dorfverein Weigenhofen:

Der Dorfverein Weigenhofen lud zu einem Ganztagesausflug per Bus in den Steigerwald ein. 34 Weigenhofener und eine Schönbergerin nahmen teil.

Erste Station war das ehemalige Kloster in Ebrach. Heutzutage werden die ehemaligen Klostergebäude als Justizvollzugsanstalt genutzt. In einer kurzweiligen Führung ging es durch die Kirche und danach in das anliegende Verwaltungsgebäude, das damals ausschließlich zur Repräsentation diente.

Das Kloster wurde im 12. Jahrhundert mitten im Wald gegründet: die Zisterzienser wollten absolute Abgeschiedenheit haben. Durch reiche Schenkungen wuchs das Kloster rasch. Das Klosterleben war in den ersten Jahrhunderten von Bescheidenheit geprägt.

Sitzklappen imChorgestühl erleichterten den Mönchen die Gottesdienste zur Nachtzeit. Diese konnte aber leicht herunterklappen und verursachten dadurch viel Lärm. Das führte offenbar zum Spruch „Halt die Klappe!“. Im Barockzeitalter wurde die Kirche der Stilepoche entsprechend sehr aufwändig umgestaltet, so dass der Reichtum optisch sichtbar wurde.

Nach dem Mittagessen in der Klosterstube ging es per Bus zum Baumwipfelpfad. Dieser Pfad führt nach und nach ansteigend durch den Wald, so dass man bald auf Höhe der Baumkronen war. Es war eindrucksvoll zu erleben, wie leicht man einen ganzen Baum durch leichtes Ziehen an den oberen Ästen zum Schwingen bringen konnte. Im Zentrum des Pfades ist der Turm, auf den man sich in langsamen Spiralen bis auf 42 Meter Höhe schraubte. Bei guter Fernsicht soll man die Städte Würzberg und Bamberg sehen können. Der nahe gelegene Methusalempfad soll bei einem anderen Ausflug besucht werden.

Das Bild zeigt die Teilnehmer beim

Baumwipfelpfad Steigerwald.

Foto: Privat

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